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Yoga Lieben MenschSein Michaela Niclas lachen

Lieben hat nichts mit Kompromissen zu tun.

Wenn du im Yoga versuchst, einen Kompromiss zu praktizieren, fällst du um.

Dein Yoga. Dein Leben. Dein GanzSein. Unser Lieben. Unser ZweierSystem.

Wenn du im Yoga versuchst, einen Kompromiss zu praktizieren, fällst du um.

Vielleicht nicht sofort körperlich.

Vielleicht hältst du die Asana.

Vielleicht sieht sie sogar wunderschön aus.

Vielleicht atmest du ruhig.

Vielleicht seid ihr gleichzeitig im Baum, im Krieger oder in der VorwärtsBeuge.

Und trotzdem kannst du längst aus deinem eigenen Sein gefallen sein.

Denn mein Yoga ist mein Leben.

Mein Leben ist mein GanzSein.

Mein GanzSein berührt dein GanzSein.

Unser GanzSein schwingt unser Lieben.

Unser Lieben öffnet unser ZweierSystem.

So einfach klingt es heute.

Wenn du jetzt glaubst, dieses Wissen hätten wir von Anbeginn an gehabt, dann lüften wir jetzt einmal wieder den Schleier der VerBlendung, den du manchmal noch so gerne trägst. 

Wir wollten anders.

Wir wollten miteinander.

Wir wollten gemeinsam schwingen.

Gemeinsam Yoga praktizieren.

Gemeinsam in Bewegung sein.

Vielleicht sogar gleich atmen.

Und von Anfang an fühlte sich dieses gemeinsame YogaMachen an vielen Tagen wie eine grosse Lüge an.

Nicht weil Yoga eine Lüge ist.

Nicht weil gemeinsames Yoga falsch ist.

Sondern weil wir zu Beginn nicht einmal miteinander im GleichTakt schwingen wollten.

Vom gemeinsam im GleichTakt leben ganz zu schweigen.

So viel Gegen und Nein! waren zu Beginn unseres gemeinsamen Weges in uns, dass bereits die GleichMässigkeit des eigenen Yoga an manchen Tagen eine tiefe Herausforderung war.

Und dann sollte da noch ein zweiter Mensch sein.

Atmend.

Sich bewegend.

Schwingend.

Spürbar.

Ganz nah.

Mann und Frau als TötungsMaschinen.

Mann und Frau sind echte TötungsMaschinen, solange sie sich selbst nicht in der Tiefe erkannt haben.

Das klingt hart.

Und es ist noch viel härter, wenn du es jeden Tag lebst, ohne es zu erkennen.

Du tötest nicht unbedingt den Körper des anderen.

Du tötest seine Bewegung.

Sein Spüren.

Sein FreiSein.

Sein Nein.

Sein JA!

Seine Richtung.

Sein Schwingen.

Du erwartest.

Du ziehst.

Du passt dich an.

Du reagierst.

Du wartest.

Du führst.

Du lässt dich führen.

Du versuchst, den GleichTakt herzustellen.

Und nennst es Gemeinsamkeit.

Du machst dich kleiner, damit der andere sich nicht bedroht fühlt.

Du gehst weiter, obwohl dein Körper stehen bleiben möchte.

Du lässt eine Bewegung aus, weil du nicht gleichzeitig mit dem anderen sein willst.

Du machst eine Asana besonders lange, damit du deinen eigenen Raum behauptest.

Du atmest lauter.

Du atmest leiser.

Du schaust.

Du vergleichst.

Du bewertest.

Du weichst aus.

Und all dieses kann während eines scheinbar friedlichen gemeinsamen Yoga geschehen.

Für diese Tiefe, die Mann und Frau dringend benötigen, um miteinander ein neues MenschSein im ZweierSystem zu leben, dient unter so vielem anderen auch das Yoga. 

Nicht die Regel, dass wir jeden Tag das Gleiche machen.

Nicht die Regel, dass einer auf den anderen wartet.

Nicht die Regel, dass einer ansagt und der andere folgt.

Nicht die Regel, dass gemeinsames Yoga nur dann gemeinsam ist, wenn beide dieselbe Form praktizieren.

Denn diese Regel führt sehr schnell zu einem:

Beide fallen aus dem eigenen Sein.

Oder sie kommen niemals im eigenen Sein an.

Sie bleiben gefangen in Druck.

In Enge.

In einem Gegen, welches kein GegenTeil kennt.

Yoga in strikter Trennung

Für Menschen, die wirklich, wirklich, wirklich miteinander in mehr Tiefe und Weite gehen möchten, in vollständiges EchtSein oder gar in ein ZweierSystem, muss Yoga aus unserer Erfahrung zunächst in strikter Trennung stattfinden.

Nicht räumlich getrennt.

Nicht voneinander abgeschnitten.

Nicht in Ablehnung.

Sondern jeder in seinem Körper.

Jeder in seinem System.

Jeder in seinem eigenen Moment.

Denn nur so könnt ihr euch wahrnehmen.

Du dich.

Ich dich.

Du mich.

Wir uns.

Nur so hast du die Chance, dich in deiner grösstmöglichen Tiefe kennenzulernen.

Dich zu erfahren.

Dich zu erLösen.

Dich zu heilen.

Durch den Fluss deines eigenen Lebens, den du im Yoga praktizierst.

Nicht durch eine Form, die dir jemand vorgibt.

Nicht durch das Schwingen des anderen.

Nicht durch eine gemeinsame Vorstellung davon, wie Yoga aussehen sollte.

Sondern durch dich.

Was sagt dein Körper heute?

Wie geht es mir heute?

Warum falle ich im Baum um?

Was will mir der Zug in meiner rechten Hüfte sagen?

Atme ich eigentlich?

Macht mir das heute überhaupt Spass?

Bin ich hier?

Hier auf der YogaMatte?

Oder wo bin ich?

Bin ich ich?

Oder was mache ich da gerade?

Will ich diese Asana wirklich?

Oder mache ich sie, weil ich sie gestern gemacht habe?

Weil sie dazugehört?

Weil mein Kopf glaubt, dass mein Körper sie braucht?

Weil der andere sie gerade macht?

Weil ich beweisen möchte, dass ich sie halten kann?

Und und und.

Jeder Moment kann eine Tür sein.

Nicht weil jede Empfindung eine grosse Geschichte braucht.

Sondern weil dein Körper dir sichtbar macht, wo du gerade bist.

Nicht gestern.

Nicht theoretisch.

Jetzt.

Vielleicht stehst du heute fest im Baum.

Vielleicht fällst du immer wieder um.

Vielleicht ist deine Balance nicht verloren.

Vielleicht zeigt dein Körper dir nur, dass etwas in dir längst in Bewegung ist.

Vielleicht ist genau das Umfallen heute deine Wahrheit.

Und vielleicht verlässt du dich, sobald du dich darüber ärgerst.

Erst ich und dann wir

Aus dieser eigenen Tiefe erfahren wir in einem zweiten Schritt, wie wir zueinander stehen.

Nehme ich dich überhaupt war?

Was macht es mit mir, deinen Atem zu hören?

Gehst du mir auf die Nerven?

Empfinde ich dein Atmen als übergriffig?

Spüre ich, dass wir eins sind?

Oder zelebriere ich gerade absichtlich unser GetrenntSein?

Lasse ich eine Asana lieber weg, HauptSache ich mache sie nicht gleichzeitig mit dir?

Bleibe ich länger liegen, weil du bereits aufgestanden bist?

Will ich schneller sein?

Will ich langsamer sein?

Will ich gesehen werden?

Will ich unsichtbar bleiben?

Warte ich auf dich?

Oder wünsche ich mir, dass du endlich auf mich wartest?

Jede dieser Bewegungen erzählt von uns.

Und keine davon beginnt wirklich beim anderen.

Sie beginnt in mir.

In meinem Körper.

In meiner Geschichte.

In meinem Gegen.

In meinem Wunsch.

In meinem noch nicht freien Sein.

So wird das Yoga zu einem ForschungsRaum für unser ZweierSystem.

Nicht weil wir dieselben Asanas machen.

Sondern weil unser Schwingen sichtbar wird, während jeder von uns sich selbst lebt.

Jeder Tag im Leben ist anders und jeder Tag im Yoga ist neu. 

Das weiss nur, wer Yoga praktiziert.

Das weiss nur, wer Leben lebt. 

Vielleicht glaubst du, euer tiefes Lieben lässt euch ein gemeinsames Yoga praktizieren, das euer Lieben nur noch mehr in die VerSchmelzung katapultiert. 

Das kann sein. 

Unsere Erfahrung ist eine andere.

Doch unsere AusRichtung war von Beginn an nicht eine normale Partnerschaft auf einer OberFläche dessen, was möglich ist. 

Wir hatten kein Interesse an einer optimierten Partnerschaft. 

Wir waren von Beginn an darauf ausgerichtet, unser ZweierSystem zu leben

Unser Schwingen im GanzSein gemeinsam auf die Erde zu leben.

Und dafür reichte es nicht, dieselben Bewegungen zur selben Zeit zu machen.

Dafür brauchten wir Wahrheit. EchtSein. KlarSein. 

Jeder für sich.

Und miteinander.

Deine AusRichtung formt dein Leben.

Und deine AusRichtung formt dein Yoga.

Willst du eine Form von Gemeinsamkeit erleben, kann Yoga dir dienen wie ein Hammer, der einen Nagel einschlägt.

Du möchtest Nähe.

Du machst gemeinsam Yoga.

Du möchtest Harmonie.

Du atmest im GleichTakt.

Du möchtest VerSchmelzung.

Du bewegst dich wie der andere.

Das wollten wir auch.

Und wir haben es gelebt.

Und wir haben erfahren, wie der Nebel, das tiefe innere und unbewusste NEIN!, uns immer wieder aus unserem geLebten ZweierSystem hinauswarf.

Denn äussere GleichMässigkeit heilt kein inneres Gegen.

Gemeinsame Bewegung löst keine Anpassung.

Nähe löscht keine Abhängigkeit.

Und GleichTakt ist noch kein gemeinsames Schwingen.

Hingabe in neu

Yoga ist Hingabe.

Und doch kann diese Hingabe sehr schnell alt sein. 

Alte Hingabe bedeutet vielleicht:

ich mache die Asana, weil sie dazugehört.

Ich halte aus.

Ich folge dem Ablauf.

Ich überwinde meinen Körper.

Ich unterwerfe mich einer Idee.

Ich mache weiter, obwohl alles in mir Nein! sagt.

Hingabe in neu kann ebenso bedeuten, dass du eine Asana lässt, weil sie heute nicht in dein Schwingen passt.

Nicht weil du dich ausweichst.

Sondern weil du dich hörst.

Hingabe in neu ist, dass du deinem Leben folgst.

Dem Fluss deines Lebens.

Dem Fluss deines Yoga.

Nicht regst du dich auf, weil du heute umgefallen bist. 

Du gehst noch einmal in die Asana.

Du spürst.

Du erfährst, was in dir in Bewegung ist.

Du bemerkst, wo du festhältst.

Wo du ausweichst.

Wo du dich verlässt.

Wo du dich bewertest.

Und von hier aus heilst du dich.

Genau hier.

An Ort und Stelle.

Nicht später.

Nicht nach dem Yoga.

Nicht dann, wenn du alles verstanden hast.

Jetzt.

Wie unterstützt dich dein ZweierSystem?

Schwingt ihr bereits tiefer miteinander, unterstützt dich dein ZweierSystem auf die Art und Weise, wie es in diesem Moment perfekt ist.

Auch hier gibt es keine Regel. 

Vielleicht praktiziert dein Partner weiter.

Vielleicht bleibt er still.

Vielleicht steht er hinter dir.

Vielleicht neben dir.

Vielleicht küsst er dich.

Vielleicht berührt er dich nicht.

Vielleicht hörst du nur seinen Atem und spürst darin:

ich bin da.

Vielleicht braucht dein System genau diese Nähe.

Vielleicht braucht es den ganzen Raum.

Nicht die Form entscheidet.

Nicht eine Methode.

Nicht ein gemeinsames YogaIdeal.

Euer Schwingen zeigt, was wahr ist.

Lieben braucht dein GanzSein

Lieben braucht mehr als ein gemeinsames Yoga.

Lieben braucht dein GanzSein.

Denn Lieben bedeutet, und das wissen wir heute:

Mein Yoga gehört mir.

Ich lebe mich und mein GanzSein in meinem wunderSchönen Körper.

Nur so bin ich überhaupt imStande, mich dir vollständig hinzugeben.

Wenn ich mich dir vollständig hingebe, gebe ich mich hin, ohne etwas zu brauchen oder zu wollen.

Ich brauche nicht, dass du mich bestätigst.

Ich brauche nicht, dass du mich hältst.

Ich brauche nicht, dass du dich anpasst.

Ich brauche nicht, dass du gleichzeitig mit mir atmest.

Ich brauche nicht, dass du dieselbe Asana praktizierst.

Ich spüre, wann ich mich hingeben kann.

Und ich spüre, wann du nicht im GanzSein bist, sodass meine Hingabe einem Aufgeben gleichkäme.

Ich nehme dein GanzSein wahr.

Nicht deine Worte.

Nicht deine Form.

Nicht dein Lächeln.

Nicht deine Vorstellung von Lieben.

Dein GanzSein.

Und ich gebe mich dir hin in dem Moment, in dem du dich mir hingegeben hast.

Frei.

Ohne Abhängigkeit.

Ohne Forderung.

Ohne SelbstVerlassen.

Unser Yoga endet nicht auf der Matte

Nach dem Yoga sind wir fast immer zur gleichen Zeit fertig.

Nicht weil wir uns absprechen.

Nicht weil einer wartet.

Nicht weil wir dieselben Bewegungen machen.

Sondern weil unser ZweierSystem schwingt.

Wir singen ein, zwei Mantren.

Sehr häufig spüren wir einander körperlich, indem wir uns ineinander setzen. 

Nicht als Belohnung nach dem Yoga.

Nicht als romantisches Bild.

Nicht als Beweis für Nähe.

Sondern weil nach dem eigenen GanzSein ein gemeinsamer Raum offen ist.

Jeder war bei sich.

Jeder hat sich wahrgenommen.

Jeder hat sein eigenes Leben bewegt.

Und gerade dadurch können wir uns vollständig begegnen.

Das und nur das ist Lieben im ZweierSystem. 

Nicht das GleichMachen.

Nicht dieselbe Bewegung.

Nicht das synchrone Bild.

Sondern zwei Menschen, die sich selbst leben und dadurch beRührbar sind.

Yoga hat vieles zu unserer Heilung der GegenSätze beigetragen.

Der GegenSätze in unserem eigenen Sein.

Und der GegenSätze in unserem ZweierSystem.

Es hat sichtbar gemacht, wo wir uns angepasst haben.

Wo wir gegeneinander waren.

Wo wir den anderen nicht hören wollten.

Wo wir Nähe mit Aufgabe verwechselten.

Wo wir Trennung brauchten, um nicht berührt zu werden.

Wo wir glaubten, Lieben müsse gleich aussehen.

Und es zeigt uns bis heute jeden Morgen neu:

wo sind wir wirklich frei?

Ich muss nicht lächeln, damit du weisst, dass du richtig bist.

Ich muss nicht lächeln, damit du weisst, dass du richtig bist.

Du musst GanzSein, damit ich mit dir frei Freude leben kann.

Im ZweierSystem sind solche Sätze keine Theorie mehr.

Sie sind Erkenntnis.

Wahrheit.

Sein.

Etwas, das aus deiner Tiefe und aus eurer Tiefe kommt.

Denn solange du mein Lächeln brauchst, um dich sicher zu fühlen, bist du nicht frei.

Solange ich mich freundlich zeigen muss, damit du dich nicht verlässt, bin ich nicht frei.

Solange wir Harmonie darstellen müssen, um unser Lieben zu glauben, sind wir nicht frei.

Freiheit beginnt dort, wo du dich selbst fühlst.

Wo du deinem eigenen Atem vertraust.

Wo du deine Bewegung lebst.

Wo du dein Nein wahrnimmst.

Wo du dein JA! nicht zurückhältst.

Wo du in deinem Körper bleibst.

Und wo du mich genau dadurch wirklich wahrnehmen kannst.

Wann beginnst du, zu heilen?

Wann beginnst du zu heilen?

Nicht indem du dein Yoga perfektionierst.

Nicht indem ihr beide dieselbe Asana haltet.

Nicht indem du dich anpasst, bis euer gemeinsames Bild harmonisch aussieht.

Sondern indem du dich erkennst.

In jeder Bewegung.

In jedem Umfallen.

In jedem Widerstand.

In jedem Atemzug.

In jedem Moment, in dem der andere dich berührt, ohne dich überhaupt anzufassen.

Hast du Lust, mit uns in Heilung zu gehen?

Dann sehen wir uns im September zur AusZeit für Paare.

Es ist alles für euch möglich, wenn ihr euch für neues MitEinanderSein öffnet.

Nicht für eine schönere Form eurer bisherigen Partnerschaft.

Sondern für die Heilung dessen, was euch im eigenen GanzSein und im freien ZweierSystem noch voneinander und von euch selbst trennt.

Euer Lieben braucht nicht, dass ihr gleich seid.

Es braucht, dass ihr seid.

AusZeit für Paare

Es ist wichtig, dass du zu zweit diesen Weg gehst, wenn du eine Partnerschaft lebst. Diese AusZeit lässt euch erfahren, wie gemeinsam ihr seid und wie einsam ihr auch seid. Auch dieses ist eine Brücke. Für das absolute MEHR.

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