Dein Leben ist eine Lüge. Wann änderst du das?
Du machst nichts neu.
Du bist alt geboren und stirbst alt.
Dieser Satz kann hart klingen, vielleicht sogar ungerecht, wenn du dein Leben lang geglaubt hast, dass du anders bist, anders lebst, andere Entscheidungen triffst und andere Wege gehst als die Menschen vor dir.
Vielleicht hast du dich aus deiner Familie gelöst.
Vielleicht lebst du an einem anderen Ort.
Vielleicht arbeitest du anders, liebst anders, isst anders, denkst anders.
Vielleicht hast du dir geschworen, niemals so zu werden wie deine Eltern.
Vielleicht hast du vieles verändert.
Vielleicht bist du in der ForschungsReise oder im KristallProgramm.
Und doch lebst du die Lüge. Bist die Lüge. Nährst die Lüge.
Weil alles, das du lebst, aus derselben Basis entsteht, die jeder Mensch seit AnBeginn der Erde als die Basis des MenschenLeben angenommen hatte.
Denn alles, das du tust, alles, das du bist, deine Kreativität, deine Ideen und selbst das Leben, das du für dein eigenes hältst, ist so alt wie die Menschheit.
Du willst leben und erkennst nicht, dass du die VerAntwortung für dein Leben bisher niemals wirklich übernehmen wolltest.
Warum isst du BabyBrei, wenn du längst erWachsen bist?
Ein Kind bekommt BabyBrei, weil sein Körper noch nicht bereit ist, selbständig alles aufzunehmen, zu verdauen und daraus Kraft zu erschaffen.
Der erWachsene Mensch braucht keinen BabyBrei mehr.
Und trotzdem leben die meisten Menschen weiter von vorgefertigten Antworten.
Sie übernehmen, was Familie, Gesellschaft, Religion, Medizin, Wissenschaft, Schule, Beruf oder andere Systeme ihnen als Leben erklären.
Sie übernehmen Vorstellungen darüber, was Erfolg ist.
Was Beziehung ist.
Was Krankheit bedeutet.
Wie lange ein Leben dauert.
Wie ein guter Mensch lebt.
Wann ein Mensch alt ist.
Wann er etwas erreicht hat.
Wann er scheitert.
Wann er sterben muss.
Sie glauben, diese Vorstellungen seien ihre eigenen, weil sie sie seit ihrer Kindheit kennen.
Und so essen sie geistigen BabyBrei, während sie sich im Aussen als erWachsen beschreiben.
Sie treffen Entscheidungen, die längst vor ihnen getroffen wurden.
Sie wiederholen Ängste, die bereits ihre Eltern getragen haben.
Sie leben Beziehungen, Rollen, Berufe und TagesAbläufe, die nur deshalb normal erscheinen, weil viele Menschen sie wiederholen.
Sie nennen Wiederholung Leben.
Und Veränderung nennen sie das AusTauschen einzelner BestandTeile innerhalb derselben Wiederholung.
Eine Kirsche, die nicht mehr aussieht wie eine Kirsche, legen sie auf den BabyBrei, der nicht mehr aussieht wie BabyBrei.
Das nennen sie neue Zeit.
Ohne die Kirsche und ohne die falsche Farbe ist es derselbe Brei, den bereits die ersten Menschen auf der Erde assen.
Für viele Menschen sind sogar Channelings, also Worte, die aus dem puren Schwingen und dem reinen FreiSein entstammen, Worte, die dich in die höchstmögliche Weite deines neuen MenschSein begleiten können, nur eine andere Abwandlung des immer gleichen BabyBrei.
Auf der Erde gibt es nichts Neues. Weil du das Neue nicht zulässt.
Du reist irgendwohin und nennst es ein neues Leben.
Vielleicht wanderst du aus und lachst über deine Vorfahren, die ihr Leben immer im gleichen Haus verbracht haben.
Du steigst in ein FlugZeug, kommst in einem Land an, das du bisher nicht kanntest, riechst andere Gewürze, hörst eine andere Sprache, siehst andere Häuser und glaubst, du seist nun in etwas Neuem angekommen.
Doch du bist mitgereist.
Deine Angst.
Deine Gewohnheiten.
Deine Bilder.
Deine Vorstellungen.
Deine Siegel.
Deine Resonanzen.
Deine Beziehung zum Tod.
Deine Art, dich selbst zu verlassen.
Vor allem auch dein NEIN! gegen das Alte.
Dein „ich mache es besser, schöner, leichter“, das dich an das Alte bindet.
All dieses ist mit dir in das FlugZeug gestiegen.
Du erfindest etwas und nennst es eine neue Idee.
Du gründest ein Unternehmen, entwickelst eine Technik, schreibst ein Buch, erschaffst ein KunstWerk oder entwickelst eine Methode.
Und vielleicht ist die äussere Form tatsächlich noch nie genau so auf der Erde gewesen.
Doch aus welcher Basis entsteht sie?
Aus deinem Leben?
Aus deinem GanzSein?
Aus deinem FreiSein?
Oder aus deinem Wunsch, dich für einige Stunden, Jahre oder JahrZehnte nicht mit der Frage beschäftigen zu müssen, warum du überhaupt lebst?
Das Neue ist nicht automatisch neu, nur weil seine Form vorher noch nicht sichtbar war.
Eine neue Form kann dieselbe alte ZerStörung weitertragen.
Ein anderes Haus kann dasselbe Gefängnis sein.
Ein anderer Partner kann dieselbe Trennung sichtbar machen.
Ein anderer Beruf kann dieselbe Flucht vor dem eigenen Leben fortsetzen.
Ein neues Land kann dieselbe innere HeimatLosigkeit tragen, die du seit jeher spürtest.
Eine neue Idee kann aus derselben Angst entstehen, die bereits seit JahrTausenden im Menschen lebt.
Ein neues ZuHause kann nur so weit ein ZuHause für dich sein, wie du in dir angekommen bist, in deinem Körper, in der Begrenztheit deines Körpers und deines Lebens.
Die Zeit zwischen Leben und Tod
Ein grosser Teil dessen, das Menschen Leben nennen, dient dazu, die Zeit zwischen Geburt und Tod zu gestalten.
Möglichst angenehm.
Möglichst erfolgreich.
Möglichst sicher.
Möglichst lang.
Möglichst interessant.
Möglichst erfüllt.
Der Mensch arbeitet, reist, liebt, kauft, besitzt, sammelt, baut, erfindet und plant.
Er füllt seine Tage.
Er schafft Erinnerungen.
Er erschafft Ziele.
Er entwickelt Wünsche.
Er hält sich beschäftigt.
Und tief darunter kann dieselbe alte Bewegung wirken:
Er will den Tod vergessen.
Er will die Angst vor dem Tod nicht fühlen.
Er will nicht erkennen, dass sein gesamtes bisheriges Leben auf ein Ende ausgerichtet ist, das er nicht kontrollieren kann.
So füllt er die Zeit.
Doch gefüllte Zeit ist nicht automatisch geLebtes Leben.
Du kannst einhundert Jahre brauchen.
Vielleicht zweihundert.
Du kannst jeden Tag etwas anderes tun.
Du kannst zwanzig Länder bereisen, fünf Berufe ausüben, drei Häuser bauen und viele Menschen lieben.
Und trotzdem in derselben alten Richtung gehen.
In Richtung Tod.
Vielleicht schneller.
Vielleicht langsamer.
Die Menge deiner Erlebnisse verändert nicht zwangsläufig die Basis, aus der du lebst.
Die völlige VerSchwendung
Wenn alles, das du tust, nur dazu dient, den Tod zu vergessen und deine Angst vor ihm nicht zu erfahren, dann ist dein Leben von Anfang an eine reine VerSchwendung.
Nicht weil Reisen falsch ist.
Nicht weil Erfinden falsch ist.
Nicht weil Arbeit, Besitz, Familie oder Genuss falsch wären.
Sondern weil du nichts davon wirklich leben kannst, solange du nicht in dir angekommen, in dir zuHause bist, solange es dir nur dazu dient, dich aus deinem Leben herauszuführen.
Du nutzt das Leben, um dem Leben nicht zu begegnen.
Du erschaffst Bewegung, um deinen StillStand nicht sehen zu müssen.
Du suchst das Neue, damit du das Alte nicht erkennen musst.
Du optimierst deine Prozesse, damit du nicht erfahren musst, dass du gar nicht lebst.
Genau darin liegt die VerSchwendung.
Nicht im Tun.
Sondern in der Basis des Tuns.
Du sagst, du spürst dich.
Vielleicht misst du dich an deinen Eltern und siehst: du nimmst mehr wahr, du weisst es besser, du nimmst dich ernst, kennst deinen Körper, pflegst deinen Körper.
Nichts davon ist wahr. Solange du die Brücke noch nicht genutzt hast. Nichts davon ist bereits das, das du dafür hältst, solange du die Brücke noch nicht genutzt hast.
Die Brücke?
Die Brücke aus deinem AltSein in den Wandel.
Erst dann, wenn du erkennst, dass deine Basis alt ist, kannst du diese alte Basis überhaupt aufRäumen.
Dann und erst dann lässt du Eltern, alte Traditionen, nicht gelebte Krankheiten, Strukturen, die eng sind, hinter dir, weil du sie in dir annimmst.
Du willst weg von. Dabei geht es darum, dass du genau dort hinein gehst.
Bewusst das Leben deiner Eltern in dir erkennst.
Bewusst die Enge deines Körpers, die Grenze deines Lebens, deine Grenzen anerkennst.
Nicht um zu.
Einfach weil du genau das bist.
Und weil eine Lüge niemals EchtSein kann.
Wo du an Prozessen herumhantierst
Viele Menschen verbringen ihr Leben damit, ihre Abläufe zu verbessern.
Sie optimieren ihre MorgenRoutine.
Ihr Essen.
Ihren Schlaf.
Ihre Arbeit.
Ihre Beziehung.
Ihre Kommunikation.
Ihre ZeitPlanung.
Ihren Körper.
Ihre Gedanken.
Sie wechseln Methoden, Programme, Therapeuten, Lehrer, WohnOrte und Überzeugungen.
Sie arbeiten an ihren Prozessen.
Und bemerken nicht, dass all dieses HerumHantieren am Prozess sie davon abhält, die eigentliche Frage zu stellen:
Warum lebe ich nicht?
Warum brauche ich so viele HilfsMittel, um durch meinen Tag zu kommen?
Warum muss ich mich motivieren, disziplinieren, belohnen oder beruhigen?
Warum erscheint mir mein Leben so langweilig, schwer oder hässlich, dass ich jeden Tag etwas Neues erfinden muss, das mich daraus herausführt?
Warum halte ich StillStand nicht aus?
Warum brauche ich immer wieder den nächsten Reiz?
Warum kenne ich den Menschen an meiner Seite nicht, egal wie viel wir sprechen, miteinander sind, uns lieben?
Warum brauche ich immer wieder das nächste Ziel?
Den nächsten Menschen.
Den nächsten Kauf.
Den nächsten Urlaub.
Die nächste Idee.
Den nächsten UmBruch.
Die nächste FirmenIdee.
Dein Prozess ist nicht das Problem. Dein Prozess ist die Lüge des NeuSein.
Denn du kannst niemals einen Prozess verÄndern, um neu zu sein. Ein verÄnderter Prozess ist immer ein Prozess, der auf dem Alten basiert.
Wenn du wirklich neu sein willst, deine Grenzen sprengen, die Enge weiten willst, musst du den Prozess nicht verÄndern.
Du musst aus allen Prozessen deines bisherigen Lebens aussteigen.
Scheinbar neues Leben
Der Mensch kann innerhalb seines alten Lebens erstaunlich viel verändern.
Von Aussen betrachtet, kann er sogar scheinbar alles verÄndern.
Er kann die Möbel umstellen.
Das Haus verkaufen.
Den Beruf wechseln.
Eine Beziehung beenden.
Eine neue beginnen.
Er kann abnehmen, Muskeln aufbauen, meditieren, reisen oder auswandern.
Er kann sich einen neuen Namen geben.
Eine neue Identität, ein neues Geschlecht.
Er kann erklären, dass er jetzt frei ist.
Und lebt in sich trotzdem weiter dasselbe.
Denn das Alte ist nicht nur die äussere Form.
Das Alte ist die Information, aus der du erschaffst.
Es lebt in deinen Zellen.
In deinen GlaubensSätzen.
In deinen Siegeln.
In deinen ErbInformationen.
In deiner Beziehung zu Leben und Tod.
In deiner Vorstellung davon, was MenschSein ist.
Solange diese Basis unverändert bleibt, erschaffst du aus dem Alten immer wieder eine andere Form des Alten.
Du nennst sie neu, weil du sie noch nicht kennst.
Doch dein System kennt sie.
Deine Eltern kannten sie.
Deine VorFahren kannten sie.
Die Menschheit kennt sie seit JahrTausenden.
Wann beginnt das Neue?
Wenn du wirklich neu machen willst, musst du so tief aus deinem Alten aussteigen, dass du erkennst, wo du die Wiederholungen eingebaut hast.
Nicht nur, was du wiederholst.
Sondern warum du es wiederholst.
Wo du in deinem Leben dieselbe Angst in wechselnden Formen erschaffst.
Wo du dieselbe Trennung mit unterschiedlichen Menschen lebst.
Wo du dieselbe Abhängigkeit in unterschiedlichen Systemen wiederfindest.
Wo du dieselbe Angst vor dem Tod in Aktivität, Leistung, Besitz, Sicherheit oder scheinbarer Freiheit versteckst.
Das Neue beginnt nicht dort, wo du etwas anderes tust.
Es beginnt dort, wo du aus einer anderen Basis erschaffst.
Dort, wo du nicht mehr versuchst, die Zeit zwischen Leben und Tod möglichst gut zu füllen.
Dort, wo du beginnst, Leben selbst zu erfahren.
Im Körper.
Auf der Erde.
In deinem MenschSein.
Nicht als geistige Idee.
Nicht als nächstes Konzept.
Nicht als weitere Optimierung.
Sondern als geLebte Wirklichkeit.
Es gibt nichts Neues auf der Erde
Auf der Erde gibt es nichts Neues.
Und gleichZeitig ist im Neuen alles möglich.
Dieser scheinbare WiderSpruch löst sich dort, wo du erkennst:
Solange du aus dem Alten erschaffst, kann jede neue Form nur das Alte weitertragen.
Wenn du das Alte in seiner Wurzel erkennst, wenn du deine Wiederholungen, Resonanzen und Siegel löst, wenn du deinen Geist auf die Erde bringst und dein GanzSein im Körper lebst, entsteht nicht einfach eine neue Variante des bisherigen Lebens.
Dann entsteht neues MenschSein.
Dieses Neue kann nicht aus dem Alten gedacht werden.
Du kannst es nicht planen.
Du kannst es nicht nachbauen.
Du kannst es nicht aus deinen bisherigen Erfahrungen zusammensetzen.
Du kannst es nur leben.
Und genau deshalb ist es für dich nicht erreichbar, solange du im Alten hängst und deine Wiederholung für Veränderung hältst.
Lebst du wirklich anders?
Hast du bisher geglaubt, dass du neu lebst?
Dass du ein anderes Leben führst als deine Eltern?
Als deine VorFahren?
Als deine Nachbarn?
Vielleicht sieht dein Leben anders aus.
Vielleicht trägst du andere Kleidung, arbeitest in einem anderen Beruf und sprichst andere Worte.
Doch aus welcher Information lebst du?
Welche Angst trägst du weiter?
Welche Vorstellung von Leben?
Welche Trennung?
Welche Beziehung zum Tod?
Welche alte Normalität hast du nur neu eingerichtet?
Wann lässt du diese Illusion los, die dich daran hindert, wirklich neu zu sein?
Denn neu wirst du nicht dadurch, dass du etwas Neues tust.
Neu wirst du dort, wo du aufhörst, das Alte in einer anderen Form weiterzuleben.



