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Bach Winter Schnee Baden MenschSein

Wir gehen jeden Morgen in den Bach.

Leben findet dort statt, wo dein Körper ist.

So genau erInnern wir uns gar nicht mehr, warum wir das erste Mal im Bach waren. 

Es ist viele Jahre her und der Impuls war genauso plötzlich da wie die Umsetzung. 

Wir leben direkt am Bach. 

Ein schöner Bach und gleichZeitig hatten wir ihn vor diesem ersten Impuls niemals bemerkt. 

Klar wussten wir, dass er da ist. 

Doch irgendwie wussten wir das auch nicht. 

So ähnlich ging es uns auch für viele JahrZehnte mit unseren eigenen Körpern. 

Wir wussten, dass sie da sind. Immerhin sehen wir unsere Füsse, wie jeder Mensch. 

Wir sehen, wie sich unsere Hände bewegen, wir atmen. 

Selbst als wir schon glaubten, bewusst zu sein, war unser Körper doch noch immer ein abstraktes Ding, welches wir so gut wie wir konnten, nährten, liebten, liebkosten.

Zu Beginn unserer Forschungen war unser Körper da, wir liebten ihn, irgendwie und wir kümmerten uns um ihn, irgendwie. 

Mit zunehmenden ForschungsErkenntnissen über die Tiefe der Dunkelheit, die in uns war, fühlten wir uns mehr und mehr unwohl in unseren Körpern. 

Je freier wir wurden, umso klarer erkannten wir, dass unser Körper, dieses treue, wunderschöne Gefährt, nicht mitzukommen schien. 

An manchen Tagen waren wir so in Dunkelheiten verfangen, dass unsere Körper entweder gar nicht oder nur dank der grossen Schmerzen darin für uns wirklich spürbar waren. 

Vielleicht erkennst du dich wieder. Vielleicht hast du auch gleich einen guten Tipp so wie:

Da musst du am besten … machen. 

Okay. Und wie fühlt es sich für dich an, wenn du einmal keine guten Tipps für uns hast, sondern einfach mit deinem weit geöffneten System weiter liest, damit sich in dir Neues, also wirklich Neues zeigen kann?

Es muss einer dieser vielen Tage gewesen sein, als der Impuls ganz klar da war: 

Wir gehen morgens in den Bach, um unserem Körper, unserem System eine neue Richtung, ein Lieben im Wahrnehmen zu geben. 

Gesagt, getan. Es war irgendwann im Sommer und so hatten wir einen EinStieg, der uns forderte und gleichzeitig nicht überforderte. 

Das ist eine unserer tiefsten ForschungsErgebnisse auf allen Ebenen: 

Fordern ist richtig gut.
Über dich hinauszugehen ist sehr häufig der Weg in deine neue Weite.
Und bei allem Fordern und Fördern ist eines wesentlich:
das tiefe innere Wissen, dass dein Körper für dich ist.
Und dass du für deinen Körper bist.

Dieses innere Wissen, dass du dein MenschSein liebst und gerne als Mensch in deinem Körper bist, ist die Basis, die du brauchst, um wahrlich in der Tiefe zu verÄndern.

Das erste Mal? Wir erInnern uns nicht. 

Es war sicherlich kalt und verRückt. 

Denn uns war vorher nicht bewusst, was alles im und um den Bach los sein kann um 5 Uhr morgens. Und da sprechen wir nicht von Menschen.

Über viele Jahre im Bach wurden wir freier und freier. 

Dort wo wir zu Beginn mit unseren eigenen Ängsten vor der Erde an sich konfrontiert waren, sodass wir beim Treiben kaum Entspannung gefunden haben, ist unser Körper heute ruhig und entspannt, sobald wir ihn ins Wasser losgelassen haben. 

So treiben wir ein paar Mal mit dem Strom des Lebens, um dann gegen den Strom zurück zu gehen. 

Jeder Schritt, jedes Treiben, ist voller Botschaften für uns, für diesen Moment, für diesen einen Tag. 

Und wir nehmen sie an. BeFreien uns immer tiefer. 

Sind wir heute gut ausgestattet?

Natürlich sind wir das!

Wir haben SurfSchuhe an, denn so gehen wir schmerzfrei gegen den Strom zurück und machen sicher, dass unsere Füsse im Winter nicht erfrieren. 

Wir haben SpezialRegenMäntel und grosse Taschen für unsere HandTücher. 

Und vor allem haben wir unsere wunderSchönen Körper, die unsere MeldeInstrumente sind. 

Die Klarheit des Baches spült auch heute noch Dunkelheiten frei, die den Blick auf mehr KlarSein und FreiSein versperrt hatten. So haben wir über die Jahre unzählig viele Impulse in diesen wenigen Minuten am Morgen erhalten und sind dankbar daFür. 

Sind wir jeden Tag im Bach?

Natürlich. Das dranbleiben an dieser Stelle ebenso wie unser dranbleiben an unserer Forschung und am Leben, am neuen MenschSein an sich, ist aus unserer Erfahrung notWendig, um wahrlich etwas zu verändern.

Mussten wir uns jemals zwingen?

Nein. Auch wenn bei Regen oder Schnee, bei minus 10 Grad oder bei eisigem Wind wir beim AufStehen ungefähr so und soviel Mal dachten, dass das verRückt ist, zum Bach zu gehen, war jede einzelne Minute im Bach so wertVoll, dass wir es nicht für dich in der Tiefe beschreiben können. 

Diese Kombination aus Weite und LosLassen, die Erfahrung über Ängste und innere GedankenKinos, die Tiefe von GlaubensSätzen und ganz hinten unten versteckten Traumata ist nicht in Worte zu fassen. 

So wie Leben und Lieben an sich niemals durch Worte beschrieben sein kann sondern nur durch Worte in die EinLadung für dich gebracht sein kann.

Wenn wir im Bach sind, ist alles da. 

Die Kälte macht es unmöglich, dass wir uns vor uns oder voreinander verstecken. 

Und das ist gut. 

Denn so erfahren wir jeden Morgen, wie wir unseren Körper fühlen und führen, 

wie tief wir im Körper sind und daraus folgend, was uns in der Nacht aus unserem Körper gebracht hat.

Sobald wir im Bach stehen, sehen wir klarer, was der Kopf gern versteckt.

Wie schnell Widerstand kommt, wenn etwas scheinbar nicht so ist wie gestern.

Hast du eine Ahnung, wie dunkel es um 5 Uhr morgens sein kann? 

Wir wussten das auch nicht. Und das ist gut so. Denn so haben wir es erLebt, durchLebt und unseren Kopf, unser System von den verRücktesten Phantasien befreit. 

Freuen wir uns heute, wenn wir hören, wie der Biber oder die BisamRatte ins Wasser springt? 

Nein. Immer noch nicht. 

Warum auch? 

Und all dieses macht mittlerweile nichts mehr mit uns. 

Dazu gab es ein paar mehr als nur eine Umdrehung und eine Lösung. Und die Umdrehungen und Lösungen, die Ängste dahinter und die Ergebnisse der Forschung haben absolut nichts mit Bibern oder Natur im weitesten Sinne zu tun. 

Und ganz neben diesen anfänglichen BerührungsÄngsten mit den Tiefen unserer eigenen Dunkelheit und der scheinbaren Dunkelheit der Erde konnten wir und können wir auch heute noch vollkommen mühelos unseren Status Quo erfahren.

Wie schnell will mein Körper schon wieder festhalten?

Wie schnell ist da wieder ein inneres Nein?

Ist da ganz hinten in mir noch ein:

Heute nicht.

Es ist zu kalt.

Es regnet.

Ich bin müde.

Ich mache es später.

Einmal auslassen ist nicht schlimm.

Oder stimmt heute irgendwie alles?

Was ist für mich besser? Dass sich etwas zeigt oder dass alles ruhig ist?

Wo zeigt sich etwas? Wie zeigt sich etwas in mir? Nehme ich es wahr? 

Wo öffnet sich gerade ein neuer ForschungsRaum vor uns, hinter uns, in uns?

Und wie ist das mit dir?
Was bringt dich dir selbst so nah,
dass sich in jedem Moment ein neuer ForschungsRaum für dein MenschSein öffnen kann?

Willst du mehr wissen als nur Theorie und weitere Worte, die all das, was wir hier schreiben ja für dich sind, solange du noch nicht mit uns schwingst?

Dann sehen wir uns in deiner ForschungsReise, die im Oktober beginnt. 

❤️❤️ 

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