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Unser Frühstück ist ein SinnesRausch ohne SuchtGefahr.

Weil unser Morgen ein Ausdruck dessen ist, was wir leben und lieben.

Unser Frühstück ist ein SinnesRausch ohne SuchtGefahr.

Klingt vielleicht übertrieben.

Ist es nicht.

Unser Frühstück ist nicht einfach Obst auf einem Teller.

Es ist kein schönes Bild für eine WebSeite.

Kein Beweis für gesunde Ernährung.

Kein MorgenRitual, das wir dir als Anleitung überstülpen wollen.

Es ist ein sichtbarer Moment unseres Lebens.

Ein Moment, in dem spürbar wird, wie wir mit uns sind.

Mit unserem Körper.

Mit dem Tag.

Mit unserem ZweierSystem.

Mit dem Leben.

Seit vielen Jahren erForschen wir uns.

Allein.

Zweinsam.

Und gemeinsam mit den Menschen, die mit uns wirken.

Wir sind nimmermüde.

Denn MenschSein endet nicht an einem Punkt, an dem du sagst:

jetzt bin ich fertig.

Jetzt weiss ich es.

Jetzt bleibt alles so.

MenschSein ist keine abgeschlossene Erkenntnis.

Kein Zustand, den du einmal erreichst und dann besitzt.

Kein Konzept, das du verstanden hast.

MenschSein ist lebendiges ErLeben.

Im Körper.

Auf der Erde.

Im Alltag.

In jedem Moment.

Unser Leben ist pure VerÄnderung.

Nicht alle paar Monate.

Nicht alle paar Wochen.

Nicht alle paar Stunden.

In jedem Moment.

Und gerade deshalb braucht es eine tiefe Basis.

Nicht als Halt im Alten.

Nicht als Struktur, die uns festhält.

Sondern als gelebtes Fundament, aus dem immer wieder Neues erWachsen kann.

Etwas, das trägt.

Etwas, das nährt.

Etwas, das mit uns schwingt.

Etwas, das uns im Körper, auf der Erde und im ZweinsamSein beReichert.

Manchmal sind es die grossen Schritte.

Manchmal sind es die kleinen QuantenSprungVorBereiter.

Unser Frühstück ist so ein kleiner QuantenSprungVorBereiter.

Nicht, weil Frühstück an sich etwas Besonderes wäre.

Nicht, weil Obst magisch ist.

Nicht, weil ein schöner Teller dein Leben verändert.

Sondern weil sichtbar wird, wie du mit diesem Moment bist.

Ob du da bist.

Ob du schmeckst.

Ob du deinen Körper wirklich nährst.

Ob du das Leben in dir ankommen lässt.

Oder ob du auch diesen Moment nur konsumierst.

Nicht nebenbei leben

Viele Menschen beginnen ihren Tag, ohne ihn wirklich zu beginnen.

Der Wecker klingelt.

Der Kopf ist sofort da.

Nachrichten.

Termine.

Gedanken.

Pflichten.

Der Körper wird mitgenommen.

Wie ein Werkzeug.

Wie ein TransportMittel.

Wie etwas, das funktionieren soll.

Irgendwann wird gegessen.

Vielleicht schnell.

Vielleicht nebenbei.

Vielleicht gesund.

Vielleicht nach Plan.

Vielleicht sogar liebevoll zubereitet.

Und doch kann auch ein liebevoll zubereitetes Frühstück vollkommen leer sein, wenn der Mensch, der es isst, nicht wirklich da ist.

Für uns beginnt genau hier eine entscheidende ForschungsFrage:

lebst du dein Leben?

Oder konsumierst du es?

Diese Frage klingt gross.

Und sie zeigt sich im Kleinen.

Beim ersten Bissen.

Beim ersten Blick.

Beim ersten Griff.

Beim ersten inneren Kontakt mit deinem Körper.

Du kannst viel über BewusstSein sprechen und trotzdem dein Essen nebenbei in dich hineinschieben.

Du kannst viel über SelbstVerantwortung wissen und trotzdem deinen Körper erst beachten, wenn er laut wird.

Du kannst viel über Lieben sprechen und trotzdem am gemeinsamen Tisch nicht wirklich da sein.

Der Alltag ist unbestechlich.

Er zeigt, was wirklich gelebt ist.

Unser Frühstück ist ein ZweinsamSein Werk

Morgens sprechen wir wenig.

Und kommunizieren doch so viel.

Was auf unseren Tellern liegt.

Was in unseren Tassen ist.

Wie wir schneiden.

Wie wir reichen.

Wie wir schauen.

Wie wir gemeinsam still sind.

Wie wir gemeinsam sind.

Alles ist Teil unseres ZweinsamSein.

Nicht geplant.

Nicht inszeniert.

Nicht besprochen, damit es schön wirkt.

Es entsteht.

Aus unserem Schwingen.

Aus unserem MitEinander.

Aus unserem GanzSein.

Aus der Art, wie jeder von uns in sich ist und gleichzeitig mit dem anderen.

Ein Teller voller Obst kann dann ein Ausdruck von Lieben sein.

Nicht, weil Obst Liebe ist.

Sondern weil das, was auf dem Teller liegt, sichtbar macht, wie wir miteinander sind.

Wie fein wir wahrnehmen.

Wie wir den anderen spüren, ohne uns zu verlassen.

Wie wir dienen, indem wir uns aus unserem GanzSein in aller Grösse hingeben.

Wie wir empfangen, ohne zu nehmen.

Wie wir gemeinsam essen, ohne uns zu verlieren.

Dieses Frühstück muss nicht erklärt werden.

Es ist da.

Sichtbar.

Essbar.

Spürbar.

Ein Teller voller Freude.

Liebe.

Farbe.

Duft.

Sein.

Wenn eine ErdBeere plötzlich zur Tür wird

Da sind diese Erdbeeren. Sie schmecken heute nicht. Sind irgendwie zerdrückt, matschig, wässrig.

Sie erInnern mich an etwas in mir, das sich heute genau so fühlt.

Und schon sind wir mitten drin im Thema.

Und tauchen ein. Nicht in die ErdBeere oder gar in die Frage: wo haben wir die gekauft. 

Sondern in uns selbst. 

Warum bin ich so zermatscht?

Was kann ich tun, damit ich mich wieder frisch fühle?

Was hast du mit meinem MatschigSein, meiner inneren Fäulnis zu tun?

Warum bemerkst du das nicht?

So tauchen wir ein. Wir vergessen für einen Moment die ErdBeere, den ObstTeller, unseren Hunger, alles das da noch so wichtig war vor einem Moment. 

Weil wir nicht essen, wenn wir im scheinbaren gegen sind. 

Weil wir lösen, alles, das sich in uns gegen uns zeigt. 

Nicht in einer Stunde, wenn wir genährt und gefüllt sind. 

Jetzt und in diesem Moment. Weil nur in diesem Moment die Wurzel für genau dieses Thema gefunden sein kann. 

Und all dieses ist Liebe.

FreiSein entsteht dort, wo wir uns freigemacht haben. 

Der Kaffee könnte schon kalt sein, das Obst noch matschiger und uns geht es gut.

Wir sind frei und widmen uns wieder unserem WunderSchönen ObstTeller.

Mit Erdbeeren, die urplötzlich besser schmecken, schöner aussehen. 

Wenn Geschmack den Tag öffnet

Und wenn wir hineinbeissen, öffnet sich nicht nur Geschmack.

Es öffnet sich der Tag.

Nicht hektisch.

Nicht leer.

Nicht aus Pflicht.

Sondern genährt.

BeRauscht.

BeGlückt.

Weil wir nicht versuchen, uns durch den Tag zu schleppen.

Wir beginnen und leben ihn so, dass unser Körper jederZeit weiss:

ich bin da.

Ich bin gemeint.

Ich bin genährt.

Ich darf leben.

Ich will leben.

Das ist kein Luxus.

Es ist auch keine romantische Idee.

Es ist eine Haltung zum Leben.

Eine gelebte AusRichtung.

Denn dein Körper merkt, ob er nur benutzt wird.

Er merkt, ob du ihn fütterst, damit er weiter funktioniert.

Er merkt, ob du ihm etwas gibst, damit er still ist.

Und er merkt, wenn du ihn wirklich meinst.

Wenn du ihn nährst.

Wenn du ihn bewohnst.

Wenn du mit ihm bist.

Vielleicht beginnt Veränderung manchmal genau dort.

Nicht in der grossen Entscheidung.

Nicht in dem einen radikalen Schritt.

Nicht in einem neuen Programm.

Sondern in dem Moment, in dem du aufhörst, dein Leben nebenbei zu konsumieren.

Und beginnst, es wirklich zu schmecken.

Die kleine Tür in dein MenschSein

Unser Frühstück ist für uns kein Ende der MorgenBewegung.

Es ist eine Öffnung.

Ein täglicher Eintritt in den Tag.
Und ganz oft auch ein Eintritt in die Lösung eines Thema, welches wir so niemals in uns geahnt hätten. 

Ein KörperJa.

Ein LiebesJa.

Ein LebensJa.

Es ist nicht wichtig, dass dein Frühstück aussieht wie unseres.

Es ist nicht wichtig, ob du Obst isst oder etwas vollkommen anderes.

Es geht nicht um die Form.

Es geht um die Frage:

bist du da?

Spürst du dich?
Bist du wichtiger als alles andere? Nicht weil du wichtig bist, sondern weil du echt bist?

Nährst du dich?

Oder startest du schon wieder gegen dich?

Vielleicht zeigt dir dein Frühstück mehr über dein Leben, als du bisher sehen wolltest.

Vielleicht zeigt es dir, wo du dich übergehst.

Wo du funktionierst.

Wo du konsumierst.

Wo du deinen Körper zwar versorgst, ihn jedoch nicht wirklich bewohnst.

Wo du zwar ein Gegen bemerkst, mitten drin auf deinem Teller, und es schweigend akzeptierst, um weiterfunktionieren zu können.

Oder gibst du dich ganz hin?
Bedingungslos? Dann kann ein Frühstück dein TürÖffner sein, welcher dir zeigt, wie schnell sich etwas verändern kann.

Nicht indem du alles perfekt machst.

Sondern indem du einen Moment wirklich lebst.

Einen Bissen.

Einen Atemzug.

Einen Blick.

Ein gemeinsames Schweigen.

Ein echtes Schmecken.

Ein einfaches:

ich bin hier.

Ich bin Körper.

Ich bin Erde.

Ich bin MenschSein.

Wann hast du zuletzt wirklich geschmeckt, dass du lebst?

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