Ein Raum, in dem uns niemand sehen musste
Wir sind unsichtbar.
Unsere Beiträge auf LinkedIn erreichen nur wenige Menschen. Unsere Forschung wird von einem kleinen Kreis wahrgenommen. Unsere Texte öffnen Räume, in die bisher nur einzelne Menschen eintreten.
Lange hätten wir diese UnSichtbarkeit möglicherweise als Scheitern verstanden.
Heute sehen wir:
Sie war das Beste, das uns passieren konnte.
Denn die UnSichtbarkeit gab uns einen Raum, in dem wir niemandem etwas beweisen mussten. Einen Raum, in dem wir nicht liefern mussten, was ein Markt, eine PlattForm, eine ZielGruppe oder ein Mensch von uns erwartete.
Wir konnten forschen.
In der Tiefe. In der Weite.
Erkennen.
Heilen.
VerWerfen.
NeuMachen.
Wir konnten Wahrheiten, die uns einmal getragen hatten, wieder loslassen. Wir konnten WerkZeuge, die wir selbst erschaffen hatten, noch einmal vollständig öffnen. Wir konnten Bücher, Programme, Rollen, Identitäten und die eigene Geschichte neu betrachten.
Nicht unter den Augen einer grossen Öffentlichkeit.
Nicht begleitet von Menschen, die uns erklärten, was verständlich, verkäuflich, richtig oder erfolgVersprechend wäre.
Wir konnten so tief gehen, wie unser Leben uns führte.
Und wir gingen tief.
So tief, dass wir manchmal viel Kraft und Anlauf brauchten, um im MenschSein, im täglichen Leben zu sein, zu lieben, zu leben.
Um genau dort anzukommen, wo die Lösung für unser eigenes Leben und Lieben war, dort anzukommen, wo wir globale Siegel erkennen, erfahren, lösen und löschen konnten, sodass heute im KristallProgramm viele Lösungen als download vorhanden sind.
Wie es weitergeht?
Wir haben keine Ahnung.
Das ist keine RatLosigkeit.
Es ist die Erfahrung, dass ein vorausgeplanter Weg nur so lange trägt, wie ein Mensch innerhalb des Bekannten bleiben will.
Und hier sprechen wir nicht von Verlassen einer KomfortZone. Wir sprechen davon, dass wir unser gesamtes Leben und ErLeben verlassen haben, um heute in unserem GanzSein unser Schwingen mehr und mehr auf der Erde, im MenschSein zu leben.
Wir leben, lieben und wissen heute, dass jeder Moment uns dient, unser GanzSein zu leben.
Nicht jeder Moment ist leicht.
Nicht jeder Moment bestätigt uns.
Nicht jeder Moment führt dorthin, wohin wir vorher wollten.
Und doch ist jeder Moment vollständig.
Er zeigt.
Er berührt.
Er öffnet.
Er macht sichtbar, wo wir noch festhalten, kontrollieren, vermeiden, hoffen oder aus einer alten Wahrheit heraus leben.
Deshalb müssen wir heute nicht wissen, wie es weitergeht.
Wir müssen da sein, wenn es weitergeht.
LichtJahre voraus
Wir sind auf unserem Weg LichtJahre voraus.
Vor dem Leben, das wir selbst einmal geführt haben.
Vor den Menschen, die wir waren, als wir glaubten, ein erfolgreiches Aussen sei ein geLebtes Leben. Als wir dachten, Verstehen sei bereits VerÄnderung. Als wir unsere Erkenntnisse für Wahrheit hielten und nicht bemerkten, dass eine Wahrheit, die nicht im Körper, in dem MitEinander im MenschSein und in jedem täglichen Moment lebt, nur ein weiteres Konzept ist.
Manchmal begegnen wir Menschen, bei denen es scheint, als gingen sie denselben Weg.
Sie verwenden ähnliche Worte, haben scheinbar ähnliche Impulse, Geschichten, Leben.
Sie sprechen von BewusstSein, Authentizität, Heilung, SelbstVerantwortung, Freiheit und MenschSein.
Leuchten wir mit unserer Forschung hinein, zeigt sich oft schnell, dass auch dieser scheinbar gleiche Weg ein ScheinWeg ist.
OberFlächlich.
Das ist, was er ist.
Tief.
Das ist, was wir sind.
Das bedeutet nicht, dass wir besser sind.
Es bedeutet, dass wir an einer anderen Stelle forschen.
Wir forschen nicht daran, wie ein Mensch freier wirken kann.
Wir forschen daran, wie FreiSein vollständig gelebt wird.
Wir forschen nicht daran, wie ein Mensch authentisch erscheint.
Wir forschen daran, was von einem Menschen bleibt, wenn jedes Bild von Authentizität geht.
Wir forschen nicht daran, wie ein Mensch sein Leben besser versteht.
Wir forschen daran, was geschieht, wenn sein Erkennen im Körper, in seinem Lieben, in seinem Arbeiten, in seinen EntScheidungen und in seinem täglichen Leben ankommt.
Der Unterschied zwischen Denken und Leben
Michaela hatte es früh geahnt.
Wir hatten es gesehen.
Und jedes Sehen erhält noch einmal eine vollkommen andere Tiefe, wenn es im MenschSein und im täglichen Leben ankommt.
Heute sehen wir es glasklar.
Bei jedem Beitrag auf LinkedIn.
In jedem Gespräch im KristallProgramm.
Im eigenen Leben.
Im Lieben.
Im Begegnen mit Menschen.
Der Unterschied zwischen Denken und Leben war niemals so tief wie heute.
Menschen glauben, dieses oder jenes zu sein.
Sie glauben, frei zu sein.
Bewusst zu sein.
Authentisch zu sein.
Geheilt zu sein.
SelbstVerantwortung zu leben.
Zu lieben.
Sie erhalten Bestätigung von anderen Menschen. Und diese anderen Menschen geben ihnen die Bestätigung deshalb, weil sie selbst wieder bestätigt sein wollen.
Du bestätigst mein Bild.
Ich bestätige deines.
Du stellst meine Wahrheit nicht infrage.
Ich berühre deine nicht.
Du sagst mir, dass ich richtig bin.
Ich sage dir, dass du richtig bist.
Und gemeinsam nennen wir das VerBindung.
Das ist, ungefähr und schnell beschrieben, das, was wir das LügenGitterNetz nennen.
Das LügenGitterNetz
Das LügenGitterNetz ist nicht einfach ein Netz aus bewusst erzählten UnWahrheiten.
Ein Mensch kann jedes seiner Worte vollkommen ernst meinen und gleichZeitig innerhalb seiner eigenen Lüge leben.
Denn Lüge beginnt für uns nicht erst dort, wo ein Mensch etwas sagt, von dem er weiss, dass es nicht stimmt.
Lüge ist das, das nicht aus dem eigenen Innen kommt.
Eine übernommene Wahrheit.
Eine geLernte Rolle.
Eine Identität, die Sicherheit gibt.
Ein Verhalten, das Zugehörigkeit sichert.
Ein Bild, das ein Mensch von sich erschaffen hat und jeden Tag verteidigen muss.
Das LügenGitterNetz bedient so viele Ebenen und Dimensionen, dass es bis tief in das individuelle MenschSein hineinreicht.
Es besteht aus FamilienGeschichten.
Gesellschaftlichen Wahrheiten.
Moral.
Erziehung.
Diagnosen.
Persönlichkeiten.
ErfolgsBildern.
BeZiehungsVorStellungen.
Spirituellen Konzepten.
Und aus all den Bestätigungen, die Menschen einander geben, damit niemand genauer hinschauen muss.
Der einzelne Mensch blickt durch sein eigenes Netz und hält das, das er sieht, für sich selbst.
GleichZeitig dient ihm dieses Netz dazu, an der OberFläche zu bleiben.
Bloss nicht wirklich berührt sein.
Und wenn schon berührt, dann kontrolliert berührt.
Ein wenig Schmerz.
Ein wenig Erkenntnis.
Ein wenig VerÄnderung.
Gerade so viel, dass der Mensch danach sagen kann, er habe an sich gearbeitet.
Nicht so viel, dass sein bisheriges Leben wirklich zu bröckeln beginnt.
Die Welt ist nicht wegen der anderen am Ende
Die Welt, die wir täglich sehen, ist am Ende.
Nicht wegen der Politiker.
Nicht wegen der Systeme.
Nicht wegen der Menschen, die scheinbar alles falsch machen.
Wegen dir.
Wegen uns.
Wegen jedes Menschen, der das, das er glaubt zu sein, nicht in seinem GanzSein und rundum in seinem Leben lebt.
Wegen jedes Menschen, der von Liebe spricht und in seinen BeZiehungen steuert.
Der von Freiheit spricht und an seinem Besitz festhält.
Der von SelbstVerantwortung spricht und für sein ErLeben andere Menschen verantwortlich macht.
Der von Authentizität spricht und sich für jede neue Umgebung passend gestaltet.
Der vom MenschSein spricht und seinen Körper jeden Tag benutzt, übergeht oder verlässt.
Die Welt ist nicht deshalb am Ende, weil Menschen zu wenig wissen.
Sie ist am Ende, weil der Unterschied zwischen ihrem Wissen und ihrem Leben immer grösser geworden ist.
Weil der Mensch nicht zum AusDruck bringt, wer er ist sondern wer er sein will oder sein sollte.
Und vor allem:
weil er sich nicht für sein BerührtSein und Lieben öffnet.
Die erste Stelle, an der es bröckelt
Die Klammer zwischen Geburt und Tod hält den Menschen scheinbar gefangen.
Er wird geboren.
Er lernt, wie Leben geht.
Er funktioniert.
Er erlebt.
Er sammelt.
Er verliert.
Er erzählt seine Geschichte.
Und irgendwann stirbt er.
Dazwischen versucht er, die ihm gegebene Zeit so zu gestalten, dass sie richtig, erfüllt, erfolgreich, schön oder wenigstens erträglich erscheint.
Und doch ist es möglich, neu zu leben.
Frei zu sein.
Der Start ist nicht die grosse ErLeuchtung.
Der Start ist, dass du bemerkst, dass in dir mehr ist als dieses schwache Flimmern von «passt schon».
Dass du bemerkst, dass dein Leben eine Truman Show ist.
Eine scheinbar wirkliche Welt, die um dich herum errichtet wurde und in der du gleichZeitig DarSteller und Zuschauer bist.
Vielleicht bemerkst du es zunächst nur an einer einzigen Stelle.
In deiner Arbeit.
In deiner BeZiehung.
In deinem Körper.
In einer EntScheidung, die du seit Jahren verschiebst.
In einem Nein!, das du nicht lebst.
In einem Lieben, für das du dich nicht öffnest.
Das ist gut.
Denn an dieser einen Stelle beginnt dein bisheriges Leben zu bröckeln.
Nicht dein Leben selbst.
Der Schein, den du für dein Leben gehalten hast.
Was unter dem Schein liegt
Das, was darunter zum VorSchein kommt, ist schöner als der Schein darüber.
Nicht, weil es einem früheren Bild von Schönheit entspricht.
Vielleicht ist es roh.
UnGeübt.
UnSicher.
Leise.
Laut.
UnBequem.
Vielleicht gefällt es den Menschen nicht, die von deinem bisherigen Bild gelebt haben.
Vielleicht bist du nicht einmal mehr schön in dem Sinne, in dem du dich früher schön gemacht hast.
Und doch kann dein Leben für dich das schönste werden.
Weil du nicht länger versuchst, darin vorzukommen.
Weil du nicht länger versuchst, deine Persönlichkeiten, Bilder und Rollen, deine Ideen von dir und von der Welt zu verteidigen.
Weil du da bist.
Weil du dein GanzSein erfährst.
In deinem Körper.
In deinem Lieben.
In deiner Kraft.
In deinem Nein!
In deinem JA!
In jedem Moment, in dem du atmest und lebst.
Das ist, was möglich ist.
Für die meisten Menschen ist es viele Meilen entfernt.
Der Weg ist keine AutoBahn.
Er ist nicht gerade.
Er ist nicht schnell.
Er ist nicht von einem Menschen für einen anderen vorgegeben.
Und das, was möglich ist, ist jeden Schritt wert.
Nicht die bessere Version von dir.
Nicht der Mensch, den du dir heute bereits vorstellst.
Du.
Nicht das, das du denkst.
Das, das du wirklich leben kannst.
Wir sind so dankbar für unsere UnSichtbarkeit und alles, das sich genau daraus für uns entwickelt hat.
Wir mussten nicht lernen, sichtbarer zu wirken.
Wir konnten uns und unser Leben, Lieben und Sein so tief erForschen, bis das, das durch uns sichtbar wird, nicht länger aus einem Bild entsteht.
Sondern aus unserem geLebten GanzSein.



