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WandelZeit Buch Berg Leben MenschSein

Du lebst die WandelZeit. Du bemerkst es nur nicht.

Die Erde ist jeden einzelnen Moment neu

Es ist für uns eine grosse Gnade, immer wieder erfahren zu dürfen, was die WandelZeit wirklich bedeutet.

Nicht als Wort.

Nicht als Slogan.

Nicht als Hoffnung, dass sich irgendwann etwas im Aussen verÄndert und das Leben dadurch besser wird.

Sondern als gelebte Wirklichkeit hier auf der Erde.

Als eine Zeit, die uns Menschen jeden einzelnen Moment zeigt, welche Konsequenzen und Möglichkeiten in wirklichem Wandel liegen. Eine Zeit, die uns auffordert, aus einem Leben herauszutreten, in dem Wandel nur ein weiteres Wort im Topf der LeerenLaute ist, und uns in ein Leben zu bewegen, in dem Wandel jeden einzelnen Moment unseres ErLebens ausmacht.

Die Erde ist jeden einzelnen Moment neu.

Alles, das vor diesem jetzigen Moment liegt, gibt es nicht mehr.

Es gibt nichts, auf das du dich verlassen, stützen oder beziehen kannst.

Vielleicht sagst du:

Das ist ein schöner Spruch. In meinem Leben gibt es so viele Dinge, die jeden Tag gleich sind.

Mein Partner, neben dem ich jeden Morgen aufwache.

Mein Kaffee, den ich trinke.

Meine LieblingsBergTour, mit der ich mir auch den schlechtesten Tag versüssen kann.

Mein gesamtes Leben, in dem ich genau weiss, was welcher Mensch, welcher Ort und welche Situation mit mir macht.

Vielleicht bezeichnest du deine MeilenSteine im Beruf, im Sport und in deinem persönlichen Leben als Wandel. Du hast dir ein Ziel gesetzt. Du hast dich von A nach B bewegt. Du hast erreicht, was du dir vorGestellt hast.

Das nennst du Veränderung.

Und gleichZeitig ist da die Angst vor jenem Wandel, der sich deiner scheinbaren Macht entzieht.

UnGlück.

UnSicherheit.

Katastrophen.

Krankheit.

Trennung.

Oder bereits der Kaffee, der an diesem Morgen nicht aufgefüllt wurde.

Doch genau das ist Wandel.

Die Sicherheit, dass du heute nicht wissen kannst, was morgen ist.

Die Sicherheit, dass dir gestern keine verlässliche Auskunft darüber gibt, was heute sein wird.

Du hast dich gegen den Wandel betäubt

Versteckt unter all den Regeln, Konstrukten, Erfahrungen und ScheinSicherheiten findet der Wandel auch in deinem Leben jeden Tag statt.

Du nimmst ihn möglicherweise nur nicht mehr wahr.

Ähnlich wie ein DrogenSüchtiger kannst du unter der Brücke liegen und dabei glauben, du würdest am Strand in der Sonne liegen.

Du hast dich so sehr mit Erinnerungen, Erwartungen, Gewohnheiten und vermeintlichen Gewissheiten umgeben, dass du glaubst, das Gestern würde bestimmen, was heute ist.

Du wachst neben demselben Menschen auf und glaubst, es sei derselbe Mensch.

Du gehst an denselben Ort und glaubst, es sei derselbe Ort.

Du schaust in den Spiegel und glaubst, du seist derselbe Mensch wie gestern.

Du trinkst denselben Kaffee und erwartest, dass er dasselbe Gefühl in dir auslöst.

Und in dem Moment, in dem etwas anders ist, stimmt für dich etwas nicht.

Dabei ist der Wandel nicht dein Feind.

Er ist das, das jede Zelle deines Körpers daran erinnert, dass du lebst.

Leben ist Bewegung.

StillStand ist eine VorStellung.

Sicherheit ist eine VorStellung.

Wiederholung ist eine VorStellung.

Du kannst dieselbe Bewegung wiederholen. Du kannst denselben Weg gehen. Du kannst scheinbar denselben Menschen treffen. Und doch ist nichts davon jemals identisch mit dem, das zuvor war.

Zwei Wanderungen auf demselben Berg

Gestern waren wir auf demselben Berg, auf dem wir vier Wochen zuvor bereits gewandert waren.

Und doch hätte es ein vollkommen anderer Berg sein können.

Ein anderes Land.

Eine andere Erde.

Vier Wochen zuvor hatte sich bereits den gesamten Morgen angebahnt, dass etwas Tiefes zum VorSchein kommen wollte.

Und so gingen wir den Berg hinauf.

Schreiend.

Weinend.

Forschend.

Wir befanden uns mitten in der Heilung eines Themas, das sich in unserem gemeinsamen MenschSein gezeigt hatte. Jeder Schritt war ein weiterer Schritt in die Sichtbarkeit und in die Lösung. Manchmal gingen wir einen Schritt weiter. Manchmal schien es, als gingen wir zurück.

Es war eine intensive Wanderung.

Eine Wanderung, in der der Berg kein Ort zum AusSpannen war.

Keine schöne Kulisse.

Keine Flucht aus dem Alltag.

Der Berg wurde zu dem Raum, in dem wir das, das sich zeigte, nicht zurückhielten, nicht verschönerten und nicht in eine gewünschte Stimmung pressten.

Gestern gingen wir dieselbe Wanderung erneut.

Und alles war anders.

Wir waren an einem vollständig anderen Punkt.

Wir genossen uns.

Wir sahen einander an.

Wir hielten inne und schauten, welcher nächste Schritt für uns gerade anstand.

Und wir wanderten.

Vielleicht würdest du sagen, dass die gestrige Wanderung schöner war als jene vor vier Wochen.

Vielleicht hättest du die Wanderung gestern gar nicht geniessen können, weil jeder Weg, jeder Stein und jeder Blick von dem Schreien und Weinen der ersten Wanderung besetzt gewesen wäre.

Vielleicht wärest du diesen Berg überhaupt nicht noch einmal gegangen.

Weil du gesagt hättest:

Dort haben wir gestritten.

Dort ging es mir schlecht.

Dieser Ort fühlt sich für mich nicht gut an.

Dieser Berg ist mit Schmerz verbunden.

Und genau darin zeigt sich, wie der Mensch einen Ort, einen anderen Menschen und sein gesamtes Leben mit dem besetzt, das längst vergangen ist.

Nichts ist so, wie es gerade eben war

Genau das ist die WandelZeit.

Die Zeit, in der nichts so ist, wie es gerade eben war.

Die Zeit, in der alles, das sich zeigt, für deinen vollständigen Wandel da sein kann.

So sind die scheinbar negativen Dinge in deinem Leben nicht schlechter als jene Momente, in denen du dich leicht, frei und glücklich fühlst.

Eine Wanderung voller Schreien, Weinen und sichtbarer Themen ist nicht weniger wertvoll als eine Wanderung, in der du dich und das Leben geniesst.

Die eine kann den Raum für die andere öffnen.

Die eine kann lösen, was zwischen dir und dem Genuss steht.

Die eine kann die Besetzung eines Ortes, eines Menschen oder einer Situation so tief sichtbar machen, dass du dich in einem späteren Moment wieder vollkommen neu darauf einlassen kannst.

Ist eine Wanderung wirklich besser, in der du dich zwingst, gut gelaunt, glücklich und frei zu sein, obwohl du es in diesem Moment nicht bist?

Eine Wanderung, in der du dich selbst in eine Erwartung presst?

Eine Wanderung, in der du dir eine Lüge vorspielst und damit die Türen für wirkliche Heilung verschliesst?

Oder ist die Wanderung, in der du dich nicht zurückhältst, nicht verbiegst und nicht in ein gewünschtes ErLeben presst, möglicherweise genau jene Wanderung, die dir den Raum für ein wahrhaftig freies Leben öffnet?

Den Raum für die Wanderung morgen.

ÜberMorgen.

Oder vier Wochen später.

Die WandelZeit fordert nicht, dass alles angenehm ist.

Sie fordert deine Bereitschaft, das, das jetzt ist, wirklich zu erfahren.

Die Vergangenheit hat mit diesem Moment nichts gemeinsam

Gestern sassen wir oben auf dem Gipfel.

Und es hat mich tief berührt, wie wunderschön das Leben ist.

WunderSchön, weil dieser Berg nicht länger von der Wanderung vier Wochen zuvor besetzt war.

WunderSchön, weil wir einander nicht mit dem betrachteten, das gestern oder vor vier Wochen geschehen war.

WunderSchön, weil wir nicht versuchten, etwas zu wiederholen.

WunderSchön, weil dieser Moment frei sein durfte.

Ohne die Besetzung und Beschränkung von Dingen, Orten, Menschen und dem Leben durch Ereignisse, die längst vergangen sind und mit diesem Moment nichts mehr gemeinsam haben.

Wie genial das Leben ist.

Wie weit es wird, wenn der Mensch nicht länger an Erinnerungen festhält und aus ihnen die Zukunft baut.

Wie neu ein Berg sein kann.

Wie neu ein Mensch sein kann.

Wie neu du in jedem einzelnen Moment sein kannst.

Auf diesem Berg entstand WandelZeit

Und noch eine weitere Bewegung machte diesen Tag besonders.

Wir waren auf dem Berg, auf dem das CoverBild für unser neues Buch entstanden ist:

WandelZeit. Deine Brücke aus der ZerStörung ins neue MenschSein.

Noch besser könnte es kaum zu diesem Buch passen.

Denn „WandelZeit“ lädt dich ein, dich deinem Leben wieder so zu öffnen, dass du den Wandel und die Bewegungen in deinem täglichen ErLeben wahrnimmst.

Nicht nur die grossen VerÄnderungen.

Nicht nur die EntScheidungen, die du bewusst triffst.

Nicht nur die MeilenSteine, auf die du später stolz zurückblickst.

Sondern auch die feinen Bewegungen.

Die Angst.

Die Enge.

Die Erinnerung.

Die Erwartung.

Die Wiederholung.

Die Stelle, an der du einen Menschen nicht mehr neu siehst.

Den Ort, den du mit einer alten Erfahrung besetzt hältst.

Das Bild, das du von dir selbst aufgebaut hast und jeden Tag weiterlebst, obwohl es mit diesem Moment nichts mehr gemeinsam hat.

Das Buch enthält WerkZeuge und ForschungsRäume, mit denen du sichtbar machen kannst, was dich an dem festhält, das war.

Und es lädt dich ein, das, das sichtbar wird, zu wandeln.

Nicht damit dein Leben endlich immer schön ist.

Sondern damit dein Leben wieder Leben sein kann.

Beweglich.

Offen.

Weit.

Neu.

Die WandelZeit ist da

Die WandelZeit ist da.

In jedem einzelnen Moment.

Sie lädt dich ein, nicht an Regeln, Erinnerungen, Filtern und äusseren Gegebenheiten hängen zu bleiben und damit dein Leben und deine Welt zu verschliessen.

Sie lädt dich ein, dich für das zu öffnen, das in diesem Moment ist.

Für den Reichtum.

Für die Bewegung.

Für das Leben, das genau aus diesem Wandel entsteht.

Du lebst die WandelZeit.

Die Frage ist nicht, ob du dich in ihr befindest.

Die Frage ist:

Bist du bereit, sie wahrzunehmen und zu leben?

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